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10. Mai 2024

Ein Tag im Leben – Anne-Laure Chassaing

Anne-Laure Chassaing

About

Account Manager New Sales bei Clinisys

Seit September 2023 unterstützt Anne-Laure Chassaing als Account Manager New Sales den Software-Lieferanten Clinisys in den Bereichen Neukundengeschäft, Abwicklung komplexer Verkaufsprozesse sowie Kundenverhandlungen.

Lesen Sie hier, was Anne-Laure an ihrer Tätigkeit gefällt und wie sich ihre berufliche Entwicklung von Beginn an bis heute gestaltet hat:

Hatten Sie immer eine klare Vorstellung davon, was Sie beruflich machen möchten?

Offen gesagt, hatte ich immer den Wunsch, in Deutschland zu arbeiten, da ich in der Schule sehr intensiv Deutsch gelernt habe. Dank meines Studiums der BWL an der École de Management Strasbourg und des Doppelmasterabschlusses an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen konnte ich das dann auch verwirklichen. Ich hatte die Gelegenheit, in Deutschland bleiben zu können. Und eine Tätigkeit im Health Care- bzw. Life Science-Bereich hat mich schon immer gereizt – hierfür war ich dann zwischendurch auch in Frankreich beruflich engagiert.

Stimmt – bevor Sie zu Clinisys kamen, waren Sie bei einem Softwarehersteller in Paris tätig und dort verantwortlich für die initiale Entwicklung und den Aufbau des deutschen Marktes. Sie haben also eine interkulturelle Karriere, oder?

Ja, das gefällt mir sehr gut: Eine Grenzgängerin zwischen den verschiedenen Sprachen und Kulturen zu sein. Als ich 2013 startete, war ich ein Neuling im Vertrieb. Das hat gut funktioniert, daher bin ich in der Branche geblieben, immer mit dem Fokus auf Neukundenakquise. Als Sales Managerin im Bereich Life Sciences konnte ich viele Großkunden innerhalb der pharmazeutischen Industrie neu gewinnen und betreuen. Und das Arbeiten mit Teams aus Frankreich und Deutschland hat mir immer gleichermaßen viel Spaß gemacht.

Wie haben Sie Ihren Einstieg bei Clinisys Deutschland erlebt?

Ich wurde von allen Kolleginnen und Kollegen sehr gut aufgenommen. Es war zwar eine Umstellung, da ich die fünf Jahre zuvor in Paris mit französischen Kollegen für den deutschen Markt gearbeitet hatte, aber die Einarbeitung bei Clinisys lief sehr gut. Besonders ein Praktikum bei einem Laborkunden war sehr hilfreich: Ich habe viel über die verschiedenen Labordisziplinen und den Workflow im Labor gelernt. Auch das Kennenlernen der Kundenbedürfnisse war interessant und wichtig.

Und der Kontakt zur französischen Dépendance von Clinisys?

Ich schätze den Kontakt mit den Sales-Kollegen aus anderen Abteilungen wirklich sehr. Auch mit den französischen Vertriebskollegen gab es ein internationales Onboarding und ich bin regelmäßig in unserer Niederlassung in Paris. Mir wurde genügend Zeit gewährt, um die Produktdetails und die länderspezifischen Kundenbedürfnisse kennenzulernen.

Sie verfügen über eine langjährige Vertriebserfahrung: Was reizt Sie an der Tätigkeit im Vertrieb?

Was mich definitiv reizt, ist das Gefühl zu haben, eine Lösung für den Kunden zu finden. Aus unzufriedenen Kunden glückliche Kunden zu machen: Ich kann etwas anbieten, was das Leben der Kunden erleichtern kann. That’s it!

Was meinen Sie: Über welche Fähigkeiten und Interessen sollten Vertriebler verfügen?

Ich würde sagen über ein gutes Quantum Ausdauer. Besonders im Neukundengeschäft braucht man viel Energie, man muss immer dranbleiben. Das ist wie beim Laufen, ein Ausdauersport, den ich privat sehr gerne ausübe. Daraus nehme ich für den beruflichen Kontext mit, dass man immer wieder auf den Kunden zugehen muss, dranbleiben eben, und das mit Geduld und Ausdauer. Ab und zu muss man auch Rückschläge verkraften können – aber man darf nicht aufgeben und sollte das Ziel immer im Blick haben.

Irgendwelche Ratschläge für alle, die an einer beruflichen Veränderung interessiert sind, sei es im eigenen Unternehmen oder extern?

Ich glaube, man spürt es selbst ganz deutlich, wann man sich verändern muss. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dass man sich nicht mehr in der Rolle oder im Unternehmen wohl fühlt. Und dann würde ich raten, sich genau zuzuhören und sich zuzutrauen, neue Aufgaben und Herausforderungen anzunehmen. Und zu klären: Was sind meine Prioritäten? Routine ist nicht Trumpf – Risiko kann mutig bewältigt werden. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

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